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Kind-Jugend

Kinder umarmen sich


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Spielend in die Welt der Erwachsenen:

Kinder gehen zum Arbeitsamt

Kinder beim Arbeitsamt, in der Gärtnerei oder sogar beim Radiosender – eigentlich in Deutschland undenkbar. Doch im Stadtteil Schmidt der Eifel-Kleinstadt Nideggen war das im Jahre 2012 zwei Wochen lang Realität. Denn so lange durften die Kinder der dortigen Grundschule in die Rolle von Erwachsenen schlüpfen. „Mini-Schmidt“ – so hieß die dortige Kinder-Kleinstadt.

Text und Fotos:  Dietmar Alexy


Reportage

 

Grafik Kopfhörer und Note

  • Nach der Arbeit After-Work-Party: Kinder tanzen oft gerne.
 

Ein Jahr lang arbeitete Initiator Mathias Schieffer an  seinem Projekt. „Ich wollte schon immer mal was für Kinder tun“, begründete der Organisator sein Engagement. Dabei ist der 36-jährige von Beruf keineswegs Pädagoge, wie man vielleicht meinen könnte, sondern Feuerwehrmann.  Unterstützung gab es vom Förderverein der Grundschule Schmidt und durch zahlreiche Spenden. Auch Schirmherrin Margit Göckemeyer freute sich über „so viel ehrenamtliches Engagement“. Die parteilose Bürgermeisterin von Nideggen erwähnte sogar einige Kinder, die während der Ferienaktion nicht in Urlaub gefahren sind.


Lieber zur Schule statt Ferien

   Sie hätten auch Einiges verpasst. Vor allem viele Berufe, die sie vielleicht später mal wirklich ausüben werden. Vom Gärtner über den Postboten bis hin zum Bürgermeister? Allerdings unterschieden sich die Programme der neun Kandidaten kaum voneinander. Ob da wohl abgeschrieben worden ist? Doch das gibt es schließlich auch bei den Erwachsenen.

Zwei Kinder zeigen eigene Zeitung

Ein möglicher Beruf : Reporter bei den „Mini-Schmidt-News“.

   Steuern oder Preise senken wollten alle. Auch das fordern die „richtigen“ Politiker – allerdings nur, solange sie in der Opposition sind. Der am Dienstag gewählte „Stadtrat“ entschied dann tatsächlich auch als Erstes, die Preise für den neuen Freizeitpark zu senken. Und auf „Staatskosten“ bekam jedes Kind sofort ein Eis spendiert.

   Hoffentlich nicht mit Falschgeld bezahlt. Denn auch das kursierte auf dem Schulhof. Den Täter ermittelten die Grundschüler leider nicht. Wahrscheinlich hätten sie das Matthias Schieffer auch gar nicht zugetraut. Natürlich war es nur falsches Spielgeld. Denn eine eigene Währung gab es auf dem Schulhof auch – die „Schmdtis“.

   Im Souvenirladen erhielten sie dafür allerdings nichts. Denn der blieb als einziger den Erwachsenen vorbehalten. Ein „schlimmes Unglück“ passierte während der Maßnahme auch: Das Wasserwerk fuhr mit seinem Bollerwagen gegen Waren der Gärtnerei. Daraufhin beging der Täter Fahrerflucht. Doch er entschuldigte sich sofort und musste deshalb nur 5 „Schmidtis“ Strafe bezahlen. 

 
 

   Allerdings ein „gefundenes Fressen“ für die „Mini-Schmidt-News“. Die Projektzeitung war zuvor von den Kindern am Computer zusammen gebastelt worden. Die ältesten zehn, der jüngste sechs Jahre alt. Zuvor interviewten sie in der Stadt einige Bürger. Genauso wie ihre Kollegen, die Radioreporter. Auf große Begeisterung stieß auch die Maniküre – so groß, dass sich sogar die Jungen die Nägel färben ließen…


Auch Jungen färbten Nägel

   Tüten und Portemonnaies dagegen produzierten die Kinder der Lederwerkstatt. Als Gärtner oder gar als Juwelier versuchten sich wieder andere. Zur Erholung ging es nach der Arbeit dann ins Wohlfühlamt. Zum Kickern oder Brettspielen. Auch ein hauseigenes Kino gehörte zur „Mini-Stadt“, und wie bei den Erwachsenen stieg am Ende des Tages sogar eine After-Work-Party. Mit Tanz unter der Anleitung einer Betreuerin. Bei dieser Gelegenheit bewunderten die Kinder sich dann sogar selber. Denn der zehnminütige Film des lokalen Fernsehsenders über „Mini-Schmidt“ lief schon über die Leinwand.

    „Wir hatten richtig Spaß“, freuten sich dann die beiden zehnjährigen Freundinnen gegen Ende des Ferienspiels. Ihre Namen sollen auf Wunsch der Eltern allerdings nicht genannt werden. „Vor allem konnten wir schon mal lernen, wie es ist, wenn wir mal älter sind.“ Und ihre Freundin ergänzt: „Und die Länge war auch genau richtig. Wir haben eine Woche daran teilgenommen. Sonst wäre es zu viel geworden“.

Kind zeigt Spielgeld

Wie bei den Erwachsenen, ist auch schon bei den Kindern Geld wichtig. Hier sind es aber nur die „Schmdtis“.

                                                                            Die ein oder andere Träne floss bei “Mini-Schmidt” allerdings auch. Denn zwar gab es auf dem Arbeitsamt für jedes Kind einen Job. Doch oft nicht den Traumberuf. Und der war meistens Polizist…

Gruppemnfoto Eltern mit Kindern

Nur die Betreuerinnen durften „Mini-Schmidt“ zusammen mit ihren Kindern verbringen (von links nach rechts): Katherina Wirtz, Heidi Wirtz, Marc Flaschka, Laura Wirtz, Birgit Barth und Fausta Berg.

 

Kinderstädte schon seit fast 50 Jahren

Verkehrsschild "Mini-Schmidt"          

Bei einer Kinderstadt wie „Mini-Schmidt“ handelt es sich um ein „Erlebnisorientiertes Planspiel“. Sein Hauptziel: Die Kinder sollen frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Rechte wahr zu nehmen. Auch sollen sie früh politische Prozesse kennen lernen und sich um andere Kinder kümmern.

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Spielerisch lernen

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   Spielerisch lernen sie so eigentlich komplizierte politische oder wirtschaftliche Zusammenhänge. Ein bis sechs Wochen dauern die Maßnahmen in der Regel, bis zu 100 ehrenamtliche Helfer sind erforderlich, damit bis zu 1 500 Kinder teilnehmen können. Veranstalter sind in der Regel Jugendämter, kommunale Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Stadtteil- und Kinderbüros. Neben Spenden werden die Maßnahmen auch durch Unternehmen finanziert, die die Materialien stiften.
                            

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Schon seit München ’72

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     Kinderstädte gibt es inzwischen auf der ganzen Welt. In Deutschland allein 50, die sich auf ihrer eigenen Internetseite präsentieren.  Darüber hinaus sind es aber noch viel mehr. Die Premiere feierte “Mini-München“ schon 1972. 
                                                 

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“Kinder sehr selbstbewusst”

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     Im Eifel-Städtchen  Nideggen-Schmidt hatte den damals befragten Eltern hatte das Ferienspiel gefallen. Eigentlich war das Projekt eine „elternfreie Zone“. Doch Betreuer gab es natürlich. Und die waren dann erwachsen. Wie zum Beispiel Birgit Barth, Heidi Wirtz und Fausta Berg. Aus ihrer eigenen Arbeit mit Kindern wusste Heidi Wirtz allerdings auch, dass das manchmal sehr anstrengend sein kann. „Die Kinder sind schon sehr selbstbewusst, und durch das Projekt sind sie noch selbstbewusster geworden.“ Sehr gut fand sie, dass der Nachwuchs jeweils morgens arbeitete und dann am Nachmittag nur das Geld ausgeben konnte, was er auch morgens verdient hatte. Vielleicht auch deshalb wollten einige Eltern schon jetzt wissen, wie es nächstes Jahr weiter geht. „Meine Kinder haben das Konzept voll umgesetzt“, ergänzt Fausta Berg. „Sie haben sich jedes Mal geärgert, wenn die Ehrenbürger nichts zu bezahlen brauchten…“                             -alex

 

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Immer schlimmer wird die Handy-Sucht bei vielen Menschen – nicht zuletzt bei jungen. Die Verursacher der Sucht zieht niemand zur Verantwortung. Dieses Portal hält es deshalb für wichtig, dass junge Menschen wieder den Wert von zwischenmenschlichen Kontakten zu schätzen lernen. Warum nicht wieder die vielleicht vergessenen Spiele von früher zusammen spielen? Sie können nicht nur Eltern mit Ihrem Nachwuchs genießen – sondern auch Erwachsene mit ihren vielleicht noch jungen Nachbarn. Besonders, wenn sie nicht aus Deutschland stammen: Wie wäre es mit einer Einladung zum gemeinsamen Skat-Abend?
 
 

 

Spiele für Jung und Alt

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A Kartenspiele

B Brettspiele

C Würfelspiel

D Kinderspiele


Kartenspiele


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Skat Rommé Canasta

   Das traditionsreiche deutsche Spiel wird wahrscheinlich unter den jungen Leuten kaum noch gespielt. Es stellt eine Mischung aus Glück und Strategie dar. Wer sich alle gespielten Karten (“Stiche”) merken kann, hat die besten Chancen, zu gewinnen. Bei Skatmeisterschaften wird darauf verwiesen, dass durch die große Zahl an gespielten Runden Glück und Pech sich ausgleichen.

   Wer es noch nicht kennt: Durch das “Reizen” wird herausgefunden, wer von den drei Spielern – möglicherweise – die besten Karten hat. Er spielt gegen zwei Spieler gleichzeitig und muss mindestens 61 Punkte durch gewonnenene Stiche – mit der jeweils höchsten Karte – erreichen, um eine Runde zu gewinnen.

  Die gewonnenen Punkte – nach unterschiedlichen Werten der Karten – aus zahlreichen Runden werden zusammen gerechnet. Eine “Farbe” (“Kreuz” , “Pik”, Karo”, oder “Herz”) kann der Alleinspieler zum “Trumpf” erklären, mit der einen Stich gewinnt, wenn er eine der anderen Farben nicht mehr auf der Hand hat, also nicht “bedienen” kann. Er nimmt natürlich die “Farbe”, von der er besonders viele Karten auf der Hand hat.

  Die Bauern sind immer Trumpf, der “Kreuzbauer” oder “-bube” die höchste Karte. Wenn alle Spieler “schlechte Karten” mit wenigen Punkten haben und keiner alleine “das Spiel machen” will, kann “geramschst” werden. Dann verliert jetzt derjenige, der die meisten Punkte hat.

   Warum dieses schöne Spiel nicht mal wieder mit den Kindern oder den Nachbarn spielen? Besonders dann, wenn sie nicht aus Deutschland stammen.

Die offiziellen Skatregeln finden Sie hier.
    Rommé spielt man mit zwei bis sechs Personen. Jeder spielt alleine. Dazu benutzen sie zwei Pakete französischer Spielkarten mit jeweils 52 Blatt. Als Besonderheit befinden sich darunter drei “Joker”, die jede beliebige Karte ersetzen.
  Ziel ist es, alle Karten so schnell wie möglich auf den Tisch zu legen, also “abzulegen”. Das darf immer dann gemacht werden, wenn der Spieler mindestens drei Karten in einer Reihenfolge oder mit dem gleichen Wert gesammelt hat. Also zum Beispiel 8,9.10 oder Kreuz 7, Pik 7, Karo 7.
 
  Wer als erster alle Karten abgelegt hat, gewinnt. Die Karten, die die Verlierer noch auf der Hand haben, werden nach bestimmten Werten als Minuspunkte zusammengezählt.
 
 
 Gespielt werden natürliche mehrere Runden. Die Minus-Punktezahl der Verlierer verdoppelt sich, wenn der Sieger alles Karten auf einmal ablegt. Dabei sind aber zahlreiche Kombinationen erlaubt. Man spricht dann von “Hand-Rommé”.
(Quelle und Regeln: wikipedia)

  Canasta ähnelt dem Rommé. Bei vier Teilnehmern spielen aber jeweils zwei gegeneinander, die vorher durch Karten ziehen ausgelost werden.

  Unter den Karten befindet sich ein Joker mehr als beim Rommé. Im Unterschied zu diesem Spiel dürfen aber nur Karten mit gleichem Wer abgelegt werden, also keine Reihenfolgen.

   Der Wert der Karten – für das Auszählen hinterher – richtet sich nach dem englischen Bridge. Wie der Name sagt, stammt das Spiel aber aus Südamerika (Uruguay).

(Quelle und Regeln: wikipedia)
Bridge Doppelkopf Schafkopf

   Das britische “Skat”, also das Kultspiel. Als Besonderheit wird am Ende nicht nach Punkten anhand der festgelegten Kartenwerte abgerechnet; Gewinner ist vielmehr derjenige, der die meisten Stiche gemacht hat. Der Reiz besteht also darin, mit möglichst niedrigen Karten den “Stich” zu machen, also die Karten einer Runde mit einer höheren Punktezahl als die Gegner zu erhalten.

  Die höheren Karten werden dann für schwerere Runden aufzubewahren. Zwei Paare spielen gegeneinander. Wie beim Skat gibt es ein “Reizen”; Dabei wird ermittelt, welches Paar wie viel Stiche machen muss, und ob es eine Trumpffarbe gibt, mit der alle anderen Karten überboten werden. Eine Seite muss mindestens die angesagte Stichzahl erreichen, um zu gewinnen.

  Besonderheit des Bridge ist es, das von der Partei, die das “Reizen” gewonnen hat, ein Spieler nach der ersten Runde alleine spielt Sein Partner muss die Karten offen auf den Tisch legen und nach dessen Anweisungen sie spielen.

   Klingt so spannend, dass es eigentlich auch mal in Deutschland gespielt werden sollte ….

(Quelle und Regeln: wikipedia)

  So eine Art “Skat zu viert”. Wahrscheinlich auch ein Vorläufer. Das “Blatt”, also die Karten, sind hier doppelt so viele: Jede Karte gibt es also zweimal. Die beiden Spieler, die die Kreuz-Damen auf der Hand haben, spielen zusammen gegen die beiden anderen. Dies steht erst dann fest, wenn die beiden Karten als Stich gezogen sind. Hat ein Spieler beide Damen, kann er sich den Partner aussuchen.

   Je zwei Spieler müssen also immer zusammenarbeiten und Strategien entwickeln. Ein “Solo” – einer gegen drei – ist auch möglich. Insgesamt macht dieses Spiel vielleicht sogar mehr Spaß als Skat, ist aber nicht ganz so bekannt.

   Seit 1982 werden auch beim Doppelkopf Deutsche Meisterschaften gespielt

(Quelle und Regeln: wikipedia/

   Gilt ebenfalls als Vorläufer des Skats und ist in Bayern und Franken Kult. Es ähnelt etwas dem Schafskopf. Auch hier spielen zwei Spieler gegen zwei andere. Auch Solo-Spiele sind möglich. Schafskopf besitzt aber eigene Karten und andere Trümpfe.

   Die Regeln variieren aber; es gilt eher als Freizeitspiel. Turniere stehen aber auf dem Programm.

(Quelle und Regeln: wikipedia)

Brettspiele


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Schach Dame Mühle

   Das “königliche Spiel” kennt sicher jeder. Wer es gerne spielt, sollte aber unbedingt mal eine Kurs besuchen. Nur dann macht es wirklich Spaß. Vielleicht reicht es dann sogar zu einem Schachverein.

   Denn mit anderen Menschen zusammen, macht dass sicher mehr Spaß als alleine am Computer oder Handy. Letztere eignen sich aber zumindest als Training.

    Dame wird auf einem Schachbrett und ebenfalls zu Zweit gespielt, ist aber nicht ganz so schwierig. Wird aber immerhin in anderen Ländern – wie zum Beispiel den Niederlanden – sogar von Profis gespielt.    Sobald ein Feld hinter einem Spielstein frei ist, kann der Stein von einem Spielstein des Gegners – direkt davor – übersprungen und dann weggenommen werden.
 
   Zu Beginn werden die Spielsteine in Dreierreihen aufgestellt. Nur auf den schwarzen Spielfeldern dürfen die Steine diagonal gezogen werde, von beiden Spielern immer abwechselnd.
 
   Erreicht ein Spieler die Grundlinie des Gegners auf der anderen Seite des Spielfelds, wird sein Stein zur “Dame”. Damit man sie erkennt, erhält sie einen zweiten Stein aufgesetzt. Sie darf dann auch rückwärts gezogen werden, ist also den anderen Spielsteinen überlegen.
 
  Ziel ist es, alle gegnerischen Steine zu schlagen oder bewegungsunfähig zu machen. Theoretisch kann ein Spiel zum Schluss aber sehr lange weitergehen, ohne dass ein Sieger gefunden wird. Dann können sich beide Spieler auf ein Unentschieden einigen.
(Quelle und Spielregeln: wikipedia)
   Mühle ist zwar ebenfalls nicht ganz so schwierig wie Schach, erfordert aber ebenfalls Logik und Kombinationsgabe der beiden Spieler. Zunächst werden insgesamt neun Spielsteine auf Kreuzungs- oder Eckpunkte des Spielfelds gesetzt, danach dürfen Sie gezogen werden. Ziel ist es, eine “Mühle” zu bilden. Das bedeutet, drei Steine in eine Reihe zu setzen. Dann nämlich darf man dem Gegner einen Stein wegnehmen.
 
    Sobald ein Spieler nur noch drei Steine hat, darf er mit ihnen . quasi als letzte Gegenwehr -“springen”, also die Steine beliebig auf dem dem ganzen Feld versetzen. Sind es aber nur noch zwei, hat er verloren und das Spiel ist beendet. Verloren hat er auch, wenn alle seine Steine “festgesetzt” sind, er sie also nicht mehr bewegen kann.
(Quelle: wikipedia)
 
Halma    
   Das Spielfeld war ursprünglich sternförmig, später quadratisch. Ein Halma-Brett hat beide Varianten in der Regel auf beiden Seiten. Die sechs Spitzen des sternförmigen Spielfeldes sind in unterschiedlichen Farben markiert und heißen “Häuser”. Die zwei bis zu sechs Spieler platzieren in diesen Häusern zu Beginn vollständig ihre Spielsteine (“Halma-Kegeln.”).
 
   Gegnerische und eigene Spielsteine, hinter denen ein Feld frei ist, können innerhalb eines Spielzuges beliebig oft hintereinander übersprungen werden. Im Gegensatz zur Dame aber nicht weggenommen, also “geschlagen” werden. Spielsteine könne aber auch ein Feld weit nach vorne gezogen werden.
 
   Ziel ist es, alle Spielsteine ins gegnerische Haus zu ziehen. Wer es als Erster schafft, hat natürlich gewonnen. Bei mehr als zwei Spielern gibt es dann auch noch Zweite, Dritte usw. Um zu gewinnen, müssen durch logisches Denken möglichst lange Sprungbahnen entwickelt werden.
(Quelle und Spielregeln: wikipedia)
Backgammon Mah-Jongg Go

   Der Reiz des Spieles liegt darin, dass Glück durch Würfeln – mehr als beim bekannten “Mensch ärgere Dich nicht” – mit logischem Denken und Strategie verknüpft wird. Ziel ist es, die Spielsteine von rechts nach links bis über das gegnerische Feld gegenüber hinaus ins Aus zu ziehen. Wer dann als Erster alle seine Steine auf diese Art losgeworden ist, hat gewonnen. Mit zwei Würfeln wird bestimmt, wie viel Züge jeweils ein oder mehrere Steine weiterrücken können. Es darf aber nur in ein Feld gezogen werden.

  Gezogen werden darf aber nur auf “offene” Spielfelder, auf denen sich nicht mehr als ein gegnerischer Stein befindet. Ist es ein Einzelner, so darf er “geschlagen” und damit vorübergehend aus dem Spiel genommen werden.

    Wer beim Würfeln einen “Pasch” wirft, also zweimal die gleichen Zahlen, darf doppelt ziehen. Backgammon gilt als eines der ältesten Brettspiele der Welt und war schon den alten Griechen bekannt.

(Quelle und Spielregeln: wikipedia)
   Ein altes chinesisches Spiel für vier Personen. Es wird mit 136 oder 144 farbigen Spielsteinen gespielt. Sie werden auch “Ziegel” genannt, in drei Farben gibt es “Ziegeln” mit den Nummer eins bis neun, wobei Eins und Neun “Randziegel” genannt werden. Jeden Stein gibt es viermal.
 
   Zu Beginn es Spieles werden die Steine in “Mauern” angeordnet. Jeder der vier Spieler versucht, durch Ziehen und Abwerfen von Steinen seine ursprüngliche Sammlung (“Hand”) zu verbessern und ein vollständiges Spielbild aus möglichst wertvollen Figuren zu formen. Steine werden von der Mauer gezogen oder nach Abwurf eines anderen Spielers aufgenommen.
 
  Hat ein Spieler ein vollständiges Spielbild bestehend aus vier Figuren und einem Paar gebildet, so darf er „Mah-Jongg“ rufen und das Spiel beenden. Die vier Figuren können sowohl Drillinge, Vierlinge als auch Reihen-Folgen sein.

(Quelle und Regeln: wikipedia)

   Das Spielfeld besteht aus einem Gitter aus 19 waagerechten und 19 senkrechten Linien. Es entstehen dadurch 361 Schnittpunkte, von denen einige lediglich zur Orientierung markiert sind. Ziel ist es, durch Setzen der beliebig vielen Steine Ketten zu bilden oder gegnerische Ketten zu schlagen.

  Jeder Stein auf dem Brett gehört zu genau einer Kette. Zwei Steine von gleicher Farbe auf benachbarten Schnittpunkten gehören zur selben Kette; verschiedenfarbige Steine gehören zu verschiedenen Ketten. Ketten können nicht diagonal angeordnet werden,

  Ein leerer Schnittpunkt, der zu einer Kette benachbart ist, nennt man “Freiheit”.Wenn es nach dem Setzen eines Steins gegnerische Steine ohne Freiheit gibt, dann werden diese vom Brett entfernt. Man sagt: sie werden geschlagen.

   Jeder Spieler kann auch mal auf das Setzen verzichten und damit passen. Passen Beide, ist das Spiel beendet Am .Ende gibt es – je nach Regel – unterschiedliche Möglichkeiten, den Seiger zu ermitteln.

 Nach der “Steinbewertung” werden nur besetzte Schnittpunkte bewertet. Bei der “Flächenbewertung” zählen besetzte und freie Schnittpunkte Schließlich kommen bei der “Gebietswertung” nur freie Schnittpunkte in die Wertung. (Quelle und ausführliche Spielregeln: wikipedia)

Würfelspiel


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Kniffel

  Jeder Spieler erhält einen Spielblock, auf dem er seine Ergebnisse eintragen muss. Gewinner ist, wer am Ende die höchste Gesamtsumme auf seinem Zettel erreicht hat. Gespielt wird mit fünf Würfeln und einem Würfelbecher. Die Spieler würfeln der Reihe nach, wobei in jeder Runde jeder Spieler dreimal hintereinander würfelt. Er kann dann Würfel zur Seite legen, um bestimmte Reihenfolgen und Kombinationen zu sammeln. Nach dem zweiten Wurf dürfen Würfel, die beim ersten Wurf zur Seite gelegt wurden, wieder aufgenommen werden, falls sie jetzt für eine Kombination geeignet sind. Spätestens nach dem dritten Wurf muss man sich für ein freies Feld auf dem Spielzettel entscheiden, zu dem die jetzt erzielte Kombination passt.

   Für einige Kombinationen erhält der Spieler dann eine bestimmte, festgelegte Punktzahl gut geschrieben. Sie stehen auf dem Spielblock. Nur bei der “Chance” ist jede beliebige Kombination erlaubt; die tatsächlich erzielten Würfelwerte zählen zusammen. Wenn ein Spieler in einer Runde keine geeignete Kombination erreicht, muss er eine Feld für eine Kombination auf dem Spielblock streichen. Für diese Runde erhält er dann natürlich null Punkte.

  Kombinationen sind der “Dreierpasch” (drei gleiche Zahlen), der “Viererpasch” (also vier gleiche Zahlen), das “Full House” (drei und zwei gleiche Zahlen), die kleine und die große Straße (vier oder fünf aufeinanderfolgende Zahlen). Die größte ist der”Kniffel”, nämlich fünf gleiche Zahlen. Dafür erhält der Spieler natürlich die höchste Punktezahl. Sobald der Spielzettel voll ist, wird die Partie beendet. Natürlich hat der Spieler mit den meisten Punkten gewonnen.

(Quelle und Regeln: wikipedia)
Kinderspiele

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Domino Topfschlagen auf Kindergeburtstagen Zaubertricks

   Domino ist ein Legespiel mit rechteckigen Spielsteinen. Die Steine sind in zwei Felder geteilt, auf denen “Augen” aufgezeichnet sind. Sie stellen Zahlen zwischen null und 18 dar. Die Werte der beiden Felder sind immer unterschiedlich kombiniert. Beim Spiel geht es dann darum, Steine mit Feldern gleicher Augenzahl hintereinander zu legen. 

   Beide Spieler legen abwechselnd. Es beginnt der Spieler mit dem höchsten Doppelstein – wie zum Beispiel zweimal sechs oder zweimal acht. Die Steine werden zuvor verdeckt gemischt und verteilt.

   Je nach Anzahl der Teilnehmer bleiben Steine übrig, die den Talon (beim Skat “Stock”) bilden. Wer nicht anlegen kann, zieht zwei Steine aus dem Talon oder setzt aus, bis er leer ist. Wer zuerst alle Steine angelegt hat, ist Sieger.

(Quelle und Regeln; wikipedia)

   Feiern Ihre Kinder noch Kindergeburtstage? Zahlreiche Spiele gibt es, das Eis zu schmelzen und für die richtige Stimmung zu sorgen. Zum Beispiel “Topfschlagen”. Das Kind wird solange um die eigene Achse gedreht, bis es schwindelig wird. Nun muss er mit einem Stock auf den Boden schlagen, bis er den Topf trifft. Darunter befindet sich zur Belohnung ein Geschenk.

   Noch immer bekannt ist hoffentlich die Reise nach Jerusalem?

   Beliebt waren früher auch Gästebücher. Party-Besucher schrieben Ihren Lieblingswissenschaftler aus Musik oder Zoologie auf. Oder jemanden, den sie für besonders wichtig für die Menschheit hielten.

   Für Kinder genügte es auch, wenn sie nur einen Baum zeichneten. So erfuhr der Gastgeber Persönliches über seine Gäste. Gibt es das heute noch?

 Beliebt auf Kindergeburtstagen waren früher auch Zaubertricks. Manche Tricks waren mit der Zeit bekannt, andere nie. Zum Beispiel “schwebende” Zündhölzer. Der “Zauberer” klapperte mit einer Zündholzschachtel, öffnete sie und drehte sie plötzlich herum. Die Hölzer schienen in der Luft zu schweben.

  In Wirklichkeit war war ein Streichholz durch abbrechen verkleinert worden und im rechten Winkel quer gelegt. So konnte dann natürlich kein Holz herausfallen.

  Andere Tricks waren komplizierter und benötigten einen “geheimen” Gehilfen, der in Wirklichkeit den Trick manipulierte. Beliebt waren früher auch Zauberkästen. Spielen Ihre Kinder heute noch damit?


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Auch fehlende Bildung ist ein Problem, dass immer schlimmer wird.  Afrikanische Kinder wollen eins zuerst: Bildung. Und wie sieht es in Deutschland aus? Denn: “Wissen ist Macht.”
 
 

 

Bericht

Einfach erklärt: Die Petition – auch für Kinder

(Quelle: Deutscher Bundestag)


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Grafik mit einre Glühbirne


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